mein Reisebilderbuch Manfred Bittner
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Österreich - Salzburg
Gasteinertal, Dorfgastein Schlossalm Hirschkarspitze Bad Hofgastein Grand Hotel Sankt Preims Kirche Schigebiet Gastein Stadt Salzburg Getreidegasse Pferdekutsche Pferdeschwemme Getreidegasse, Schild Hohensalzburg Hohensalzburg Salzburger Dom Salvator Glocke Salzburger Dom Mirabellgärten Mirabellgärten Mirabellgarten Mirabellgarten Salzburger Dom Schlossalm Gastein Apartments Gastein - Wasserfall
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Salzburg-Land, Gastein Im Sommer 2007 wollte  ich eine Woche im schönen Salzburgerland verbringen. Das schöne Gasteinertal  mit seinen Möglichkeiten zum Wandern, Wohlfühlen und Genießen hatte viele interessante Angebote. So entschied ich mich für einen Gasthof im schönen Dorfgastein und wurde nicht enttäuscht. Sogar mit dem Wetter hatte ich Glück und ich konnte viel wandern. An Tagen mit weniger gutem Wetter kann man sich in Bad Hofgastein in der Alpen Therme sehr gut entspannen und das Schwimmbad, die Sauna und Massagen genießen. Da das Wetter an diesem Tag aber herrlich schön war, fuhr ich mit der Seil- bahn zur 2050m hoch gelegenen Schlossalm und wanderte über die Thaler Mader-Hütte entlang dem Salzburger Almenweg langsam talwärts.   Doch bevor ich mich auf den Weg machte, wollte ich noch auf die 2119m hohe Hirschkarspitze. Das war zwar ein längerer Weg und auch manchmal recht eng, da es am Grat entlang ging. Doch die wunderschöne  Aussicht entschädigte mich für die Mühe. An anderen Tagen war ich noch am Arltörl (1797m) und Fulseck (2033m)   Bad Gastein, am Fuße des Graukogels im Nationalpark Hohe Tauern  bietet eine Vielzahl an naturhistorischen und architektonischen Sehens- würdigkeiten. Im Ortszentrum beeindrucken die Wasserfälle, auch eine Gletschermühle kann man hier sehen. Hotelanlagen aus der Belle Époque und Kirchen prägen das Ortsbild. Gerade die Wasserfälle waren schon das Motiv vieler Maler und Dichter. Die Gasteiner Ache rauscht hier in drei Stufen über 341m tief hinab ins Tal. Hier kann man auch in der Felsentherme sehr gut entspannen und in den Saunen schwitzen. Das radon- haltige Thermalwasser wird heute von vielen Wellnesshotels genutzt und auch durch eine Rohrleitung nach Bad Hofgastein geleitet. Das vom Linzer Dombaumeister Matthäus Schlager  in den Jahren 1906 bis 1909 geplante und von Viktor Sedlacek errichtete 'Grand Hotel de l`Europe' zählte mit seinen zehn Etagen einst zu den größten und modernsten Hotels der österreich-ungarischen Monarchie und gehört zu den wenigen Nobelhotel-Groß- bauten dieser Epoche. Der gesamte Hotelkomplex steht seit dem Jahr 1980 unter Denkmalschutz.   Die Sankt-Preims-Kirche ist die Pfarrkirche in Bad Gastein und wurde im Jahre 696 als kleines Kirchlein er- richtet. Sie wurde im Jahre 1122 umgebaut und erhielt ihr heutiges Aussehen schließlich im 15.Jh. Urkund- lich erwähnt wurde die Kirche erst im Jahre 1333. Die beliebten Skigebiete im Gasteinertal bieten 44 Seilbahnen und Lifte sowie über 200 km Pisten bis in 2700m Höhe.      Bad Hofgastein liegt an der breitesten Stelle des Gasteinertales, weshalb die Siedlung auch zum Hauptort Gasteins wurde. In der Römerzeit war der Ort das Zentrum des Silber- und Goldbergbaus. Im Hochmittel- alter gelangten Südfrüchte, Wein und andere Waren aus Italien auf den schon von den Römern ausgebauten Straßen durch das Städtchen nach Österreich und Deutschland. Im 13.Jh. erhielt Hofgastein das Marktrecht. Der Verfall der Goldpreise, Kriege, Pest und Naturkatastrophen führten dann zum völligen Niedergang des Ortes. Erst nach der Aufhebung des Erzbistums Salzburg kam es zu einer zweiten Blüte Hofgasteins. 1807 wurde der Ort nach dem Anschluss an Österreich vor allem als Heilbad bekannt. Das Heilwasser wurde in Fässern und mit Pferdege- spannen von Bad Gastein hier her transportiert, bevor im Jahre 1830 eine Thermalwasserleitung gebaut wurde. Erst seit 1936 führt der Ort den Namen Bad Hofgastein. Heute ist der Kurort mit seinen ca. 6700 Einwohnern eine nette, international bekannte Kur- und Wintersportgemeinde mit etwa 145.000 Gästen pro Jahr, Fußgängerzone, Cafés, Restaurants, Kongresszentrum und anderen Veranstaltungseinrichtungen.           Salzburg Stadt Die Stadt Salzburg ist die Hauptstadt des Landes Salzburg und wird oft auch Mozartstadt genannt. Der Musiker und Komponist wurde hier geboren und hat mehr als die Hälfte seines Lebens hier verbracht. Die Geschichte der Stadt reicht bis ca. 4500 Jahre vor Chr. zurück. Sie ist die älteste Stadt im Gebiet des heutigen Österreich.   Zu Beginn des 17.Jh. erhielt die Altstadt ihr charakteristisches Aussehen. In der zentralen Getreidegasse, die für den Handel immer schon eine bedeutende Rolle spielte, findet man auch das Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart. Besonders schön sind auch die vielen alten, schmiedeeisernen Zunft- zeichen über den alten Geschäften. In  vielen Innenhöfen und Durch- gängen befinden sich weitere kleine Läden, die zum Einkaufen einladen. Neben Mozart wurden in Salzburg auch weitere berühmte Persönlichkeiten geboren: Herbert von Karajan  (1908) - Dirigent, Otto I., König von Griechenland (1815), Christian Doppler (1803) - Physiker, nach dem der "Doppler-Effekt" benannt ist, oder Benita Ferrero-Waldner (1948) - EU-Kommissarin. Sehr bekannt und immer ausverkauft sind auch die Salzburger Festspiele die jeden Sommer stattfinden. Das Große Festspielhaus befindet sich in der Altstadt und ist teilweise in den Mönchsberg hineingebaut. Es wurde 1960 mit "Der Ro- senkavalier" unter der Leitung von Herbert v. Karajan eröffnet. Die Pferdeschwemme war eine Stelle in einem Fluss, Bach oder Teich, an der Pferde nach der Arbeit ins Wasser geführt und dort gereinigt werden konnten. Im Sommer wurden die erhitzten Pferde in der Schwem- me abgekühlt. Der Untergrund war meist gepflastert, damit der Boden nicht aufgewühlt werden konnte. Hier diente ein Brunnen als Pferdeschwemme.           Die riesige Festung Hohensalzburg ist das Wahrzeichen der Stadt. Sie liegt auf dem Festungsberg oberhalb der Stadt Salzburg. Sie gilt als der größte erhaltene  historische Wehrbau Mitteleuropas. Bereits im Jahre 1077 wurde hier mit dem Bau eines Wohnturmes, einer Kirche und eines Wohngebäudes begonnen. Die Festungsanlage kann ohne Führung besichtigt werden. Für die Innenräume (Hoher Stock, Wehrtürme), gibt es eine Führung mit ‘Audio-guides’. Neben den Besichtigungen finden regelmäßig Konzerte statt, die Kapelle wird ebenfalls genutzt.   Der Salzburger Stier hat seinen Ursprung in der Sage von den Salzburger Stierwaschern: Zur Zeit der Bauernaufstände, ca. im Jahre 1525, wurde die Stadt von einem feindlichen Heer belagert. Da Salzburg gut befestigt war, wollten die Heerführer die Stadt aushungern  und schnitten alle Versorgungswege ab. Eines Tages war so in Salzburg nur mehr ein einziger Maststier vorhanden. Und da verfielen die eingeschlossenen Salzburger auf eine List: Sie führten den Stier über die Mauer, um ihn den Belagerern zu präsentieren, sodann färbten sie ihn weiß an, trieben ihn wieder über die Mauer, färbten ihn schwarz... Die Feinde sahen ein, dass es aussichtslos sei, eine Stadt mit derartigen Vorräten zu belagern und zogen ab. Die Bürger führten den Stier unter Jubel hinunter zur Salzach und wuschen die ganzen Farben ab. Seit dieser Zeit nennt man die Salzburger auch die "Stierwascher".              Von der Burg hat man einen sehr schönen Blick über die Stadt und auf den Salzburger Dom. Schon im Jahre 774 stand hier eine dreischiffige Basilika in romanischem Stil, die jedoch 1167 abbrannte. Danach wurde hier der noch stattlichere Konradische Dom gebaut. Dieser wurde dann nach einem Brand 1598  abgerissen und 1628 wurde der heutige Dom geweiht.   Das achttägige Domweihe-Fest war vermutlich das größte historische Fest, das die Stadt Salzburg je feierte. Im zweiten Weltkrieg (1944) von einer Fliegerbombe schwer getroffen, wurde der Dom bis 1959 wieder aufgebaut. Die große Salvator-Glocke zählt zu den größten Kirchenglocken der Welt und ist nach der Pummerin im Wiener Stephansdom die zweitgrößte Glocke Österreichs (Ton ES°, Durchmesser der Glocke: 280 cm, Gewicht: 14256 kg). Das Geläute der Kirche gilt außerdem als das klangschönste in Österreich. Die 71m hohe Kuppel zeigt in zwei Reihen jeweils acht Fresken mit Szenen aus dem alten Testament, die in Bezug zu den Szenen der Passion Christi im Haupt- schiff stehen. Der weiße, schwarz gefasste Stuck gibt der gesamten Kirche ein sehr helles und freundliches Aussehen.           Das Schloss Mirabell gehört wegen seiner Gärten zu den bekanntesten Zielen für Touristen in der Stadt. Die Innenräume des Schlosses werden von der Stadtverwaltung genutzt. Das Schloss wurde 1606 von Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau für seine heimliche Geliebte Salome Alt gebaut und hieß einst Schloss Alten- au. Von diesem Bau sind nur noch Reste erhalten. Nach dem Sturz Wolf Dietrichs und seiner Vertreibung duch den eigenen Neffen Markus Sittikus, wurde das Schloss nun "Mirabell" (mirabile = bewundernswert und bella = schön) genannt. Der Umbau zu einer vierflügeligen Anlage mit Innenhof erfolgte dann im frühen 18.Jh. im Auftrag von Erzbischof Franz Anton von Harrach durch den Barockbaumeister Johann Lucas von Hildebrandt. Am 1. Juli 1815 wurde im Schloss Otto I. von Bayern, der spätere König von Griechenland geboren. Im Jahre 1818 wurde das Schloss bei einem verheeren- den Brand schwer beschädigt. Den Mirabellgarten hatte der Kaiser 1864 der Stadt geschenkt. Die heutige Anlage stammt weitgehend von Johann Bernhard Fischer von Erlach. Die Orangerie mit dem angrenzenden Palmenhaus entstand um 1725. Südlich davon befindet sich derzeit noch das Salzburger Barockmuseum, das demnächst von einem "Sound-of-Music-Museum" abgelöst werden soll. Das kleine langgestreckte Heckentheater mit seinen von geschnittenem Gehölz eingefassten symmetri- schen Wegen und seinen zentralen Freiflächen wurde zwischen 1704 und 1718 auf der Lodronschen Wehrmauer errichtet. Es wird heute noch gelegentlich für kleine Theateraufführungen oder Konzerte ver- wendet.
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